KI braucht mehr Aufmerksamkeit

Datenschutz und Künstliche Intelligenz – zwei Themen, die sich auf den ersten Blick beißen. Oder doch nicht? Ich habe in den letzten Jahren eine klare Meinung dazu entwickelt. Die teile ich jetzt an zwei Orten.


Warum ich KI nicht für den Feind halte – aber auch nicht für harmlos

Mehr als zwei Jahrzehnte in digitalen Projekten hinterlassen Spuren. Irgendwann entwickelt man ein Gespür dafür, welche Technologien wirklich transformieren – und welche nur laut sind. KI ist beides: laut und transformativ. Und das macht sie zu einem Thema, das man als Datenschutzprofi nicht ignorieren kann.

Ich berate Unternehmen als externer Datenschutzbeauftragter, baue mit meiner Firma Code Connection digitale Lösungen und bin zertifizierter KI-Beauftragter nach ISO 42001. Das klingt nach Spagat – ist es aber nicht. Wer KI wirklich versteht, versteht auch, warum Datenschutz dabei kein Bremsklotz ist, sondern ein Qualitätsmerkmal.

Mitspieler oder Gegenspieler?

Die ehrliche Antwort: KI ist beides – je nachdem, wie man sie einsetzt. Ein Sprachmodell, das auf EU-Infrastruktur läuft, keinen Drittlandtransfer erzeugt und ordentlich vertraglich eingebettet ist, kann ein echter Mitspieler im DSGVO-konformen Betrieb sein. Dasselbe Modell, über einen US-Cloud-Dienst ohne AVV genutzt, wird schnell zum Gegenspieler – ohne dass irgendjemand das bewusst entschieden hat.

Genau dieser Unterschied interessiert mich. Und genau darum gibt es auf meinem anderen Blog eine neue Rubrik dazu.


Mehr dazu auf datenschutz-ersthilfe.de

Drüben auf datenschutz-ersthilfe.de habe ich eine neue Rubrik gestartet: DSGVO-konforme KI – Tools, Services und LLMs aus der Praxis.

Der Auftaktartikel zeigt, wie ich persönlich mit KI arbeite, was ich dabei gelernt habe – und stellt drei Anbieter vor, die ich kenne und die das Thema Datensouveränität ernst nehmen: U-Know.AI mit RAG-Architektur auf privater Infrastruktur, logicc für den deutschsprachigen Compliance-Bereich, und Fonio aus Österreich, der seinen Dienst im Hetzner-Rechenzentrum in Nürnberg betreibt.

Kein Sponsored Content. Keine Pauschalempfehlungen. Nur Einschätzungen aus echten Projekten.

Zum Artikel auf datenschutz-ersthilfe.de